Das Forschungsfeld von Franziska Broz war die Küche. Sie befragte Nutzer und initiierte eine Sammlung von unnützen Küchenutensilien. Diese Gegenstände untersuchte sie auf ihre Qualität, auf ihr Versprechen und kategorisierte diese entsprechend ihren Funktionen.

Sie gewann die Erkenntnis, dass sich die Gegenstände auf acht archetypische Formen zurückführen ließen, welche teilweise bereits seit Jahrhunderten existieren und mit denen sich ein Mahl zubereiten und einnehmen lässt: Gabel, Messer, Löffel, Brett, Topf, Schale, Kochlöffel und Küchentuch.

In einer Ausstellung stellte sie der Sammlung unnützer Gegenstände die acht Produktkategorien gegenüber, um darzustellen, dass wir mehr konsumieren als wir tatsächlich benötigen. Und das Reduktion von Besitz nicht Verzicht bedeutet und sondern Freiheit. Ihr Appell richtet sich an Nutzer, Hersteller und Designer.

undefined